Babymode und die Standards bei den Ökosiegeln

 

Gesundheit und Standards bei Ökosiegel ?

 

Mein Baby soll gesund aufwachsen, eines der wichtigsten Ziele von Eltern. Da insbesondere die Haut von Babys empfindlich ist, wird hier gerne bei der Babymode zu Babykleidung mit Ökosiegel gegriffen.

Ganz allgemein wird damit verbunden, dass diese Kleidungsstücke wie die Babyunterwäsche in der Herstellung ökologischen Wertmassstäben unterworfen sind. Doch was verbirgt sich hinter all den unterschiedlichsen Güteabzeichen. Nch welchen Vergabekriterien werden diese unterschiedlichen Ökosiegel vergeben und wer wacht über die verlässliche Erfüllung der Kriterien?

 

Firmenabhängige und firmenunabhängige Ökosiegel

 

Zu aller erst sollte man wissen, dass es firmenabhängige und firmenunabhängige Öko-Labels gibt, manche zählen dann noch nur regional und andere wieder weltweit. Prinzipiell dürfte man unabhängigen Textil-Gütezeichen wohl eher mehr Vertrauen schenken können. Doch das muss nicht immer so sein.

 

Firmeninterne textile Gütesiegel

 

Da findet sich Bio Cotton von C&A, Organic Cotton von H&M, Green Cotton, Lamu Lamu, Bio RE und von Otto das Pure Wear und das hautfreundlich weil schadstoffgeprüft Siegel.

Im Versandhandel findet man weitere Ökosiegel: Hess Natur Textilien, Lotties Naturtextilien, Waschbär der Umweltversand, Engel Naturtextilien, Maas-Naturwaren und LANA natural wear.

Dies alles sind hauseigene Öko-Labels. Hinter jedem dieser Siegel stehen unterschiedliche Kriterien die teilweise oder alle Vorgänge in der sogenannten textilen Kette festlegen.

Unter der textilen Kette versteht man die ganze Wertschöpfungskette vom Saatkorn über den Anbau über die Ernte und die Lagerung der Biobaumwolle beispielsweise, aber auch den Weiterverarbeitungsprozess von der Entkörnung, dem Spinnen und Weben, dem Färben und anderer Weiterveredelung bis hin zur praktischen Konfektion, dem Transport, der Konservierung bis hin zum Handel und Vertrieb, bei dem auch auf die Verpackung, dem Gebrauch und Pflege der Kleidung sowie dem Recycling oder Wiederverarbeitung geachtet wird. Auch die Arbeitskraft Mensch und den Arbeitsbedingungen stehen im Focus.

Leider muss man sich selbst über die einzelnen Bewertungskriterien der hauseigenen Ökosiegel bei der Babykleidung klar werden, und da hilft nur Information weiter.

 

Firmenunabhängige Öko-Labels

 

Auch bei den firmenunabhängigen Siegeln finden sich eine ganze Menge die von unterschiedlichen Organisationen vergeben und kontrolliert werden. Darunter so bekannte Organisationen wie die IFOAM, die CCC = Clean Clothes Compaign, die BCI = Better Cotton Initiative und die BSCI = Business Social Compliance Initiative. Bei Baby-Kleidung.info können Sie weiterlesen, was dies konkret bei der Babymode bedeutet.

Zur Oberkontrolle wurde das IMO = Institut für Marktökologie im Jahre 1990 geschaffen. Dieses Institut ist eine unabhängige international arbeitende und tätige Kontrollorganisation. Von ihr wird die Inspektion, die Zertifizierung und auch die Qualitätskontrolle durchgeführt.

Firmenunabhängige Label für Ökobekleidung sind:

das europäische Umweltzeichen, Global Organic Textile Standard = GOTS, Worldwide Responsible Accredited Production =WRAP, Textile / Organic Exchange, Bluesign, Medizinisch getestet und Schadstoff geprüft,
IVN-NATURTEXTIL zertifiziert Best, Woolmark, MADE-BY, Fairtrade Certified Cotton, Toxproof, Cotton made in Africa und Öko-Tex – Textiles Vertrauen. Weiter gibt es noch Fair Wear Foundation = FWF, SA 8000, UV-Standard 801, Soil Association und FairWertung.

Wahrlich eine große Menge, doch auch hier muss man sich weiter informieren, was ja im www leicht geht.

Exeplarisch will ich auf zwei Siegel speziell in der Babymode eingehen. Gerade für die Baby-Sommermode ist das UV-Standard 801 Siegel von größerer Bedeutung. Hier geht es um angewannten UV-Schutz. Eigendlich kein Ökolabel im engeren Sinne, aber es wird im Etikett der UV-Schutzfaktor angegeben, die Stufen sind von 2-80. Gerade Babyhaut reagiert besonders stark auf höhere Sonnenstrahlenintensität.

Und der Öko-Tex Standard, da gibt es zwei unterschiedliche Vergabekriterien, einmal für den Öko-Tex Standard 100 und den Öko-Tex Standard 1000. letzterer ist wesentlich strenger und wurde auch im Nachhinein geschaffen, denn hier werden explizit auch die Arbeitsbedingungen und die sozialen Kriterien mit einbezogen.

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